Warum fällt es uns so schwer über Rassismus zu sprechen

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Dieser Artikel steht im Kontext einer beim Branchentreffen des Phantastik Autoren Netzwerk beginnenden Diskussion, welche aktuell über verschiedene Kanäle nachhallt. Ob auf Twitter unter dem Hashtag #pan18, bei Tor Online, in dem Blog Fried-Phönix oder auf Lena Falkenhagen Website und nun auch erneut hier. Grundlage ist u.a. Lars Schmeinks ImpulsvortragVon Diversität, Intersektionalität und Repräsentation: Politische Dimensionen der Fantastik sowie mein schriftlicher Beitrag Diversität in der Phantastik für die Handreichung des Branchentreffens, welcher der nächsten Ausgabe der Mephisto beiliegen wird.

Phantasten sind rassistisch

Auch. Wie könnte es auch anders sein, schließlich stehen wir alle im Austausch mit der Gesellschaft, in der wir leben. In der BRD geht man von einem offen rassistischen Wählerpotential von rund 20 Prozent aus. Es wäre töricht zu glauben, dass unter all diesen Menschen kein/e phantastischen Autor*innen wären.

Vielleicht sind wir nicht so – im allerbesten Fall – unsensibel, wie die Redaktion des MDR…

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Es kribbelt ja schon wieder!

Montbron

Eigentlich habe ich überhaupt keine Zeit. Diverse Projekte wollen umgesetzt werden, der Garten ruft auch schon wieder und unzählige Filme und Serien harren meiner – doch ein gieriger Zwerg buddelt bereits in meinem Geist nach dem Mithril, aus dem neue Ideen geschmiedet werden.

Warum?

Weil es einfach megacool ist, das fertige Werk in den Händen zu halten. Gestern kam nämlich Zwielicht 11 ist Haus geflattert.

Zwielicht11 Zwielicht 11 hrsg. von Michael Schmidt und Achim Hildebrand, Cover: Björn Ian Craig

Zwielicht ist ein Horrormagazin im Taschenbuchformat und wird von Michael Schmidt  und Achim Hildebrand herausgegeben. Es enthält neben Kurzgeschichten deutschsprachiger Autorinnen und Autoren auch Übersetzungen, darunter Klassiker wie Algernon Blackwood und Artikel zum Genre.

Und hier komme ich ins Spiel. Aus einer riesigen Liste der Hall of Fame bedeutender Horror-Geschichten griff ich mir The Turn of the Screw von Henry James heraus und beleuchtete Werk, Autor und Rezeption. Von James…

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Traumreißerische Fixierung

Tolles Buch!

Montbron

Die deutschsprachige Science-Fiction ist vielseitiger als so manche denken. Viele Werke erscheinen erst gar nicht unter dem stolzen Label SF. Vermutlich weil es Berührungsängste gibt wie bei Julie Zeh oder einfach, weil sich die Werke nicht eindeutig einem phantastischen Genre zuordnen lassen. Mir wäre das egal, wenn ich sie nur finde.

Deshalb bin ich Anja Kümmel sehr dankbar, dass sie im Tagesspiegel auf das neueste Buch von Sebastian Guhr hinwies, getwittert vom Feuilletondurchforster Frank Böhmert.

VerbesserungUnsererTraumeCover Die Verbesserung unserer Träume von Sebastian Guhr, Cover: Julian Tapprich

Die Verbesserung unserer Träume erschien im österreichischen Luftschacht Verlag, von dem ich bisher noch nichts gehört hatte. Schon Guhrs erster phantastischer Roman, Philpots Reise erschien in einem mir bis dato unbekannten Verlag.

Glücklicherweise war die Pressefrau des Verlages so nett, mir ein Rezensionsexemplar zuzusenden und so warf ich mich auch gleich in die Spur.

Der Roman hat mich sehr stark überrascht und man kann…

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